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Mobilität Thurgau - BTS/OLS

Koordinierte Verkehrspolitik

Der Thurgau verfolgt eine koordinierte Verkehrspolitik mit einem stetigen Ausbau des öffentlichen Verkehrs und einer bedarfsgerechten Bereitstellung der Infrastruktur für den Individualverkehr. Dazu gehören der Bau einer Entlastungsstrasse durch den Oberthurgau und das Thurtal (Bodensee-Thurtalstrasse; BTS) und die bessere Verbindung von Kreuzlingen nach Amriswil (Oberlandstrasse; OLS).

Lenken, entlasten, verbinden

Am 23. September 2012 fällten die Thurgauer Stimmberechtigten den Grundsatzentscheid für den Bau der BTS und OLS. Die beiden Strassen sollen das stark gewachsene Verkehrsaufkommen kanalisieren und lenken. Zudem sollen sie die Städte und Dörfer von Verkehr, Lärm und Abgasen entlasten und besser verbinden. Die Linienführung wurde partizipativ erarbeitet und im Richtplan festgelegt.

BTS/OLS: "Mehr als Strassen"

BTS und OLS sind seit Beginn der Arbeiten umfassende Mobilitätsprojekte. Ihre Auswirkungen auf Raum, Umwelt und Bevölkerung werden in allen Schritten und Teilprojekten berücksichtigt. Konkret geschieht das über einzelne Konzepte, die das Tiefbauamt zusammen mit internen und externen Spezialisten laufend vertieft. So wird eine ganzheitliche Betrachtung sichergestellt.

Bund ein wichtiger Partner

Auf dem Weg zur Realisierung der BTS ist der Bund ein wichtiger Partner. Nach dem Volks-Ja zum Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds NAF am 12. Februar 2017, wird er am 1. Januar 2020 die heutige Thurtalstrasse als N23 ins Nationalstrassennetz aufnehmen. Damit ist die gesetzliche Grundlage für den Bau und die Finanzierung der BTS durch den Bund gegeben.